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Agarax – Der Hexenfluch: Urban Fantasy Thriller

Titel: Agarax – Der Hexenfluch

Autor: Leo Aldan

Erscheinungsdatum: 3.März.2016

Seitenanzahl: 362

Verlag: bookrix

Format: Kindle Version: 2,99€

Klapptext:

Was wäre, wenn dein Großvater im Alter von 28 Jahren verstarb …
Was wäre, wenn auch dein Vater mit 28 gestorben ist …
Was wäre, wenn du selbst bald so alt würdest?

Aus Angst, dass es auch ihn erwischt, fährt Jeff in den Semesterferien zu seinem Geburtsort. In dem abgelegenen Kaff in den Bergen von West Virginia, wo der Aberglaube blüht, will er die Todesursachen seiner Ahnen erforschen. Dort trifft er die hübsche Nicole, die versucht, einen Stalker abzuschütteln und nach Hinweisen auf ihre kürzlich spurlos verschwundene Mutter sucht. Dann schlägt ein Mörder bestialisch zu. Zunächst vermutet man die Tat eines Irren, doch als Jeff tief in die Vergangenheit seiner Familie vordringt, stößt er auf ein grausiges Geheimnis … und er ahnt nicht, welche längst vergessenen Mächte geweckt wurden …

Agarax – Der Hexenfluch: mysteriös und spannend.

Meine Meinung:

Auf der Familie von Justy, oder Jeff, wie er sich selbst nennt, liegt ein jahrhundertealter Fluch. Das ergeben jedenfalls die Recherchen, die er bezüglich der frühen Tode seiner männlichen Vorfahren in seinem Heimatdorf anstellt.Er kommt bei seinem alten Jugendfreund Brian unter und trifft im Dorf auf seine alte Freundin Nicole, die auf der Suche nach ihrer Mutter ist. Plötzlich geschehen grausame Morde, die auf eine merkwürdige Weise zusammen zuhängen scheinen.

Jeff ist ein rational denkender Mensch, der nicht an das Übernatürliche glaubt. Und doch wird er im Laufe der Handlung eines Besseren belehrt. Da er in demselben Alter ist, wie seine früh verstorbenen Vorfahren, möchte er wissen was es damit auf sich hat, da er die befürchtung hat nicht mehr lange zuleben. Er erhält Hilfe von dem Pater der Gemeinde und gemeinsam finden sie heraus, dass es sich um einen Hexenfluch handelt. Mit seiner ehemaligen Freundin Nicole stellt er weitere Nachforschungen an und erfährt, dass sie mehr verbindet als eine alte Sandkasten-Freundschaft. Die Ereignisse spitzen sich zu als sie in die Hände des geheimen Hexenzirkels, welcher im Untergrund der Gemeinde agiert, geraten und sie sich zwischen den Fronten eines Kampfes zwischen Hexen und Dämonen wieder finden. .

Obwohl ich andere Erwartungen an das Buch hatte fand ich die Geschichte um den Fluch ziemlich spannend. Besonders mochte ich den ersten Teil des Buches in dem die Morde geschahen, obwohl ich fand, dass er ein wenig gequetscht wurde und der zweite Teil des Buches, der im Hexenzirkel spielt, langezogen. Eine fünfzig-fünfzig Balance wäre mehr nach meinem Geschmack gewesen. Aus diesem Grund fand ich das Buch ziemlich langatmig, obwohl es eine interessante Grundidee hat.

Der Schreibstil des Autors begleitet den Leser angenehm durch das Buch. An einigen Stellen geriet ich ins Stocken, aber im Großen und Ganzen ließ sich das Buch gut und flüssig lesen. Erwähnenswert ist auch die besondere Kreativität des Autors bei der Namensgebung der Hexen, da musste ich manches Mal schmunzeln. Mir haben sie gefallen.

Das Cover gefällt mir ganz gut. Es ist eher schlicht und ein wenig düster, was den ersten Teil des Buches gut wieder spiegelt. Allerdings kann sich aufgrund des gewählten Covers auch auf eine andere Story schließen lassen.

Wer an Hexengeschichten und Flüchen interessiert ist, dem kann das Buch gefallen..

Ich vergebe 3,5/5 Phönixe.

Eure Yvo

(Bildquelle: amazon.de)

 

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Der Fluch der Greystokes- Die Suche von Emilia Doyle

Titel: Der Fluch der Greystokes-Die Suche

Autor: Emilia Doyle

Erscheinungsdatum: 10.April.2015

Seitenanzahl: 330

Verlag: Books on Demand

Formate: E-Book: 3,99€

                  Taschenbuch: 12,50€

Klapptext:

Emmas Bruder, Jack, ist ein Werwolf. Aufgrund erschreckender Vorfälle in den Vollmondnächten müssen die Geschwister fliehen und erreichen mit ihrem letzten Hab und Gut Bartonvill, die Heimat ihrer verstorbenen Mutter. Hier will Jack das Geheimnis um den grausamen Fluch der Greystokes lüften, den ihm sein Erzeuger Jonathan Greystoke vererbt hat. Auf einer Feier lernt Emma den überaus charmanten Gaven Drumond kennen. Doch dann geschieht in der folgenden Vollmondnacht ein Mord. Jack, der bei der Toten gesehen wurde, wird verhaftet. Emma ist von seiner Unschuld überzeugt. Sie setzt alles daran, ihn aus dem Gefängnis zu holen. Bei ihren Nachforschungen stößt sie auf dunkle Geheimnisse und auf den mysteriösen Ewan Greystoke, Jacks Halbbruder. Emma gerät in höchste Gefahr.

Meine Meinung:

Emma ist eine selbstbewusste junge Frau. Deswegen lässt sie es sich auch nicht nehmen ihren älteren Bruder Jack zu begleiten, als er sich auf macht um den Urheber seines Werwolfs-Daseins ausfindig zu machen um den Fluch los zuwerden. Nur ist das nicht so einfach wie sich die beiden es vorgestellt haben.

Direkt an ihrem ersten Abend in Bartonvill lernt Emma Gaven Drumond kennen, der sich bei ihr einschmeichelt und ihr hilft ihre Verwandten zu finden. Doch er ist nicht das was er zu sein scheint. Als Jack dann des Mordes beschuldigt wird sieht sie sich gezwungen die Familie des Vaters ihres Bruders aufzusuchen und trifft dort auf Ewan Greystoke zu dem sie sich direkt hingezogen fühlt. Gemeinsam versuchen sie Jack aus dem Gefängnis zu befreien. Derweil geben sie sich ihrer Leidenschaft füreinander hin.

Den Schreibstil fand ich am Anfang ein wenig gewöhnungbedürftig, aber ich denke, dass er zu der Zeit in der das Buch spielt ganz gut passt, und nach einiger Zeit habe ich mich auch daran gewöhnt.

Ich hätte mir gewünscht, dass mehr über den Fluch erzählt wird, ich meine, das Buch heißt schließlich ,,Der Fluch der Greystokes“, dafür kam mir der Fluch zu kurz. Stattdessen ist mehr auf Emma eingegangen worden, die zwar die Protagonistin ist, aber eigentlich nichts mit dem Fluch zu tun hat. Das ist meiner Meinung nach ein großes Manko, da ich einfach andere Erwartungen an das Buch hatte. Doch trotzdem war das Buch stellenweise spannend und auch lesenswert. Zudem finde ich Emma als Protagonistin für dieses Buch nicht optimal gewählt, meiner Meinung nach wäre Jack da eher die bessere Wahl gewesen. Zumindest ein Perspektivwechsel wäre erfreulich gewesen. Besonders auch, da ich von Jack nicht wirklich viel mitbekommen habe, obwohl sich die Geschichte um ihn und den Fluch drehen sollte.

Die Liebesgeschichte fand ich prinzipiell ganz süß, es ging mir aber etwas zu schnell in der Entwicklung, da hätte ich mir ein langsameres Tempo gewünscht. Für mich ein wenig ausgleichend ist jedoch der Aspekt, dass die Liebe nicht wirklich akzeptiert und toleriert wird und sie dafür kämpfen müssen. Das gibt ihr Spannung.

Das Cover fand ich ansprechend. Es spiegelt den Inhalt des Buches wieder und ist daher gut gewählt. Vorallem wenn man es als Print-Ausgabe in den Händen hält, finde ich, dass sich das Cover richtig weich anfühlt, wenn man darüber streicht.

Alles in allem mochte ich das Buch, obwohl ich gerne andere Schwerpunkte in der Handlung gesehen hätte. Emmas Liebesleben und ihre Sorgen um Jack standen im Mittelpunkt, dafür der Fluch umso weniger, das hat mich enttäuscht. Trotzdem würde ich die Nachfolge-Bände lesen, da ich schon wissen möchte wie es mit Emma, Ewan und Jack weiter geht und noch Hoffnung auf mehr Details vom Fluch habe.

Ich vergebe 3,5/5 Phönixe.

(Bildquelle: amazon.de)

 

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Sturmland- Die Kämpferin von Mats Wahl

Titel: Sturmland- Die Kämpferin (Band 2)

Autor: Mats Wahl

Erscheinungsdatum: 1.Februar.2016

Seitenanzahl: 368

Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Formate: Print-Ausgabe: 16,90€

                  E-Book: 11,99€

Klapptext:

DU BIST AUF DER FLUCHT. DU KANNST NIEMANDEM TRAUEN. DU BIST GANZ ALLEIN.

Die Natur ist aus den Fugen, das Land ist vom Sturm verwüstet, ein feiner Sand färbt alles blutrot. Die 16-jährige Elin lebt mit ihrer Familie auf dem Land, Überfälle und Regierungskontrollen sind an der Tagesordnung, jeder Schritt wird überwacht. Überraschend taucht Elins Tante Karin auf. Ihr Besuch gefährdet alle, denn Karin ist die Anführerin des Untergrunds. Nach ihr wird im ganzen Land gefahndet. Tatsächlich wird Elin kurz darauf von der Regierung verhört und verschleppt. Sie kann fliehen und macht sich auf einen langen lebensgefährlichen Weg nach Hause.

STURMLAND- Das mitreißende Zukunfts-Epos des großen schwedischen Erzählers Mats Wahl.

Meine Meinung:

Genau wie beim ersten Teil hatte ich anfangs wieder Schwierigkeiten in das Buch rein zukommen, was sich aber mit der Zeit gelegt hat. Es ist mittlerweile ein Jahr vergangen und Elin ist frischgebackene Mutter einer kleinen Tochter, Gerda. Doch plötzlich taucht ihre Tante Karin auf und kurze Zeit später werden Elin und ihre Tochter von der Regierung verschleppt. Sie kann sich und ihre Tochter zwar befreien, muss aber einen steinigen Weg nach Hause bestreiten. Auf diesem Weg trifft sie auf einen jungen Mann, der ihr zu einer erfolgreichen Flucht verhilft, auf der sie mit Leuten von der Widerstandsgruppe um ihre Tante Karin zu tun bekommt. Doch ihr langer Weg nach Hause birgt nicht nur Gefahren, sondern auch viele neue Bekanntschaften und freundliche Helfer, die ihr helfen. Dabei trifft sie auch auf einen wichtigen und fortschrittlichen Aspekt der Technik, dessen großer Bedeutung sie sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht bewusst ist.

Wie bereits im ersten Band ist Elin die Protagonistin. Sie ist weiterhin mutig und entschlossen, besonders da sie jetzt einen wichtigen Grund hat: Ihre kleine Tochter Gerda. Ihre große Liebe Harald hat sie bereits verloren, deswegen würde sie alles tun damit sie ihre Tochter nicht ebenfalls verliert.

Der nüchterne Schreibstil von Mats Wahl bringt, wie auch schon im ersten Teil der Reihe den Ernst dieser Dystopie gut zum Ausdruck, denn daran ändert sich auch im zweiten Teil nichts. In diesem Band rückt jedoch gen Ende des Buches die Politik dieser Zukunft mehr in den Vordergrund und Elin wird vor die Entscheidung gestellt, ob sie eine Rolle in dieser spielen möchte. Aber hat sie überhaupt eine Wahl?

Meine Vermutung, dass Elins jüngere Schwester Lisa noch eine wichtige und tragende Rolle im Verlauf dieser Reihe spielen wird, hat sich nach Beendigung dieses Bandes noch mehr verstärkt. Ob sie jedoch positiv oder negativ sein wird vermag ich jetzt noch nicht zu sagen.

Das Cover ist meiner Meinung nach, wie auch beim ersten Band gut gewählt. Dieses Mal ist die vorherrschende Farbe orange. Im Kreis befindet sich eine weibliche, ich würde sagen Kriegerin oder Kämpferin, bei der ich vermute, dass es sich um Elin handelt. Auch der Titel deutet darauf hin. In diesem Teil der Reihe entwickelt sich Elin zu einer Kämpferin und daher ist auch der Titel passend.

Ich vergebe diesmal einen halben Phönix weniger, da ich mir am Anfang des Buches gewünscht hätte, dass der Leser einige Etappen der Schwangerschaft von Elin oder die Reaktionen der Eltern und Familie mitbekommt. Da hätte ich mir einfach mehr Hintegrund gewünscht, da mich besonders das veränderte Verhältnis zu der Schwester von Harald, Ida, verwundert hat. Aber trotzdem habe ich das Buch gerne gelesen und freue mich schon auf die Nachfolge-Bände.

Ich vergebe 4/5 Phönixe.

Weitere Teile der Reihe:

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Sturmland- Die Reiter von Mats Wahl

Titel: Sturmland- Die Reiter (Band 1)

Autor: Mats Wahl

Erscheinungsdatum: 1.Februar.2016

Seitenanzahl: 256

Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Formate: Print-Ausgabe: 14,90€

                   E-Book: 11,99€

Klapptext:

WAS ERWARTET UNS. WENN DIE NATUR NICHT MEHR ZU RETTEN IST UND UNS DER ÜBERLEBENSKAMPF ALLES ABVERLANGT?

Verheerende Stürme, Wildschweinhorden, eine alles überwachende Regierung und zensierte Medien. Das ist die Welt der 16-jährigen Elin, die mit ihrer Familie abgeschottet und aufs Nötigste beschränkt auf dem Land lebt. Mit primitiven Waffen verteidigen sie sich gegen Eindringlinge, unterwegs sind sie auf Pferden. Die Angst vor Überfällen und Regierungskontrollen ist allgegenwärtig. Trotz aller Vorsicht werden Elin und ihr Bruder Vagn überfallen. Elin kann sich verteidigen, aber nicht verhindern, dass Vagn entführt wird. Eine lebensgefährliche Suche nach dem Bruder beginnt.

Der große schwedische Autor Mats Wahl erzählt vom Überlebenskampf zweier Familien in einer veränderten, zerbrechlichen Welt. Eine Welt, die mehr mit der Gegenwart zu tun hat, als uns lieb ist. Spannend, atemlos, faszinierend.

Meine Meinung:

Am Anfang fand ich es schwierig in das Buch herein zu kommen, aber je weiter ich gelesen habe desto besser wurde es. Den Ernst des Buches bringt der Autor mit seinem klaren und nüchternen Schreibstil sehr gut zum Ausdruck. Mats Wahl hat eine unglaublich realistische Welt erschaffen, die meiner Meinung nach gar nicht mal so abwegig ist, wie man meinen könnte. Mittelalter trifft auf modernste Technik, wie komplett bargeldloses Bezahlen und Heimunterricht vor dem Fernseher.

Ich finde dass, das schlichte schwarz-grüne Cover mit dem Pferd passend zu dem Buch gewählt wurde. Die Schlichheit spiegelt die Nüchternheit des Schreibstils des Buches wieder, weist jedoch auch auf einen Teil des Buches hin, da die Pferde als einziges Fortbewegungsmittel eine große Rolle spielen.

Elin ist eine super Protagonistin. Sie findet sich gut in der Welt in der sie lebt zurecht und hat eine tolle Familie. Und wenn es hart auf hart kommt kann sie sich und ihre Familie auch verteidigen, was sie auch unter Beweis stellt. Ich fand es besonders mutig, als sie sich alleine auf den Weg gemacht hat um ihren Bruder zu retten. Sie scheint wie selbstverständlich mit allen Situationen, seien sie noch so schwierig, zurecht zukommen und findet ihre eigenen Lösungen. Besonders herausstechend ist auch ihre große Fürsorglichkeit welche selbst beim Umgang mit ihren Feinden zum Vorschein kommt. Man könnte manchmal meinen dass sie hart, abgestumpft und unnahbar ist, aber das ist nicht unbedingt der Fall. Sie weiß was sie in bestimmten Situationen zu tun hat, kann aber auch starke Gefühle zeigen

Doch statt ihren Bruder findet sie Harald, den Sohn des Entführers von Vagn. Sie pflegt ihn gesund und gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach ihrem Bruder. Die beiden beginnen Gefühle füreinander zu entwickeln und müssen auf ihrem Weg viele Gefahren überstehen.

Auch mit den anderen Personen im Buch konnte ich mich gut anfreunden, sofern sie zu den Guten gehörten. Besonders Elins kleine Schwester Lisa habe ich in mein Herz geschlossen und ich denke, dass sie noch eine entscheidende Rolle in dieser Reihe spielen wird.

Alles in allem hat mir das Buch ganz gut gefallen und ich freue mich auf die nächsten Bände der Reihe.

Ein gelungener Auftakt einer spannenden realitätsnahen Dystopie, welche ich jedem Dystopie-Fan empfehle.

Ich vergebe 4,5/5 Phönixe.

Weitere Teile der Reihe:

  • Sturmland- Die Kämpferin (Band 2) – bereits erschienen ->
  • Sturmland- Die Gesetzesgeber (Band 3) – erscheint im Herbst 2016
  • Sturmland- Die Lebendigen (Band 4) – erscheint im Frühjahr 2017
  • Sturmland- Die Liebenden (Band 5) – erscheint im Herbst 2017
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X- Es breitet sich aus von A.L. Kahnau

Titel: X- Es breitet sich aus

Autor: A.L. Kahnau

Erscheinungsdatum: 21.November. 2015

Seitenanzahl: 210

Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform

Formate: E-Book: 2,99€

                   Print-Ausgabe: 7,99€

Klapptext:

Alle Hoffnung scheint verloren, bis Mila und ihre Freunde von einem alten Bekannten gerettet werden. Aber ist er wirklich der Retter in der Not? Oder steckt hinter seiner Hilfsbereitschaft doch mehr? Während sie noch versuchen, sein Geheimnis zu lüften, hat die Seuche bereits ganz neue Ausmaße angenommen. Der turbulente zweite Teil der X-Reihe hält einige überraschende Wendungen und herbe Niederlagen bereit.

Meine Meinung:

Auch der zweite Teil der Reihe um die Zombie-Apokalypse im Siegerland hat mich absolut überzeugt. Mila ist weiterhin eine absolut sympatische Hauptprotagonistin und in diesem Teil habe ich sie sogar noch lieber gewonnen. Und wie nach dem ersten Band , von mir gehofft, geht ihre Entwicklung im zweiten Band weiter und sie muss einer ihrer letzten Hemmungen über Bord werfen, um zu überleben. Sie zeigt, dass sie wenn es hart auf hart kommt stark sein kann. Aber ihre neu gewonnene Härte bekommen ihre Freunde auch zu spüren.

Am Ende des ersten Buches befanden sich Mila, Charlie und Samuel in einer ziemlich verzwickten Situation, aus der sie zwar mit Hilfe entkommen können, jedoch geraten sie vom Regen in die Traufe, denn ihr ehemals sicherer Zufluchtsort entpuppt sich als Zombiefalle. Nun müssen sich die drei Freunde auf die Suche nach einer neuen sicheren Bleibe machen, was sich als schwierig herausstellt. Glücklicherweise- oder auch nicht, kommt ihnen der mysteriöse Dante, der auch schon im ersten Teil seine Auftritte hatte, immer wieder zur Hilfe. Er gibt schon wie im ersten Teil, nur nach und nach seine wahren Absichten preis. Das ändert aber nichts daran, dass er sich neben Mila zu meiner Lieblingsperson in der Reihe entwickelt hat. Gerade weil er so mysteriös und auch grob und hart ist, gefällt er mir richtig gut. Denn trotzdem zeigt er auch seine weichen Seiten und das macht ihn meiner Meinung nach, besonders. Ich finde ihn einfach genial.

Samuel hingegen wird immer mehr in den Hintergrund gedrückt, was mich persönlich, aber nicht sehr stört. Er ist zwar ein sympatischer Junge, aber ich finde ihn nicht so interessant, wie Dante. Dass Charlie eine größere Rolle in dem Buch erhält, finde ich jedoch schön, da sie mir irgendwie schon ans herz gewachsen ist, mit ihrer leicht naiven Art. Sie ist ein Mensch, den man einfach gern haben muss, also habe ich sie gern. 😀

Unsere Freunde schlittern von einer Zombie-Begegnung in die andere und kommen nicht immer glimpflich davon. Dabei stellt sich Charlie für Dante und seine „Regierung“ als überaus wertvoll heraus und er setzt daher alles daran sie aus der Gefahrenzone zu schaffen. Dass es Charlie, Mila und Samuel nur im Dreierpack gibt muss er zähneknirschend hinnehmen. Diese Entscheidung stellt sich jedoch als goldrichtig heraus, denn Charlie ist, hingegen seiner Annahmen, nicht der Schlüssel zur Beendigung der Zombie-Apokalypse…

Das Cover ist, wie auch schon beim ersten Band, schlicht gehalten mit dem großen X in der Mitte und den lebenden Toten in ihm. Trotz seiner Schlichtheit finde ich das Cover absolut ansprechend, denn manchmal ist weniger mehr.

Dieser zweite Band von X lässt mich, wie schon sein Vorgänger zuvor, voller Spannung zurück. Ich kann es kaum erwarten den nächsten Band in den Händen zu halten, denn ich muss unbedingt wissen wie es weiter geht.

Ich vergebe wieder 5/5 Phönixe.

Eure Yvo

(Bildquelle: amazon.de)

 

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For Good: Über die Liebe und das Leben von Ava Reed

Titel:  For Good: Über die Liebe und das Leben

Autor: Ava Reed

Erscheinungsdatum: 30.November.2015

Seitenanzahl: 238

Verlag: Booklover Verlag

Formate: Taschenbuch: 9,99€

                   E-Book: 0,99€ (Kindle)

Klapptext:

Was würdest Du tun, wenn Du das verlierst, was Deinem Leben einen Sinn gab? Das, was Du mehr als alles andere auf dieser Welt geliebt hast. Würdest Du aufgeben? Nach dem Tod ihrer großen Liebe Ben, beginnt Charlie in Trauer zu versinken. Immer wieder erinnert sie sich an die vergangenen Zeiten, in denen sie ihn kennen- und lieben lernte. Doch der Verlust droht sie zu ersticken und blind zu machen für das, was das Leben ausmacht. Charlie zieht sich völlig zurück und beginnt zu verstehen, dass nichts je wieder so sein wird wie es einmal war.

 

Meine Meinung:

Dieses Buch musste ich unbedingt lesen, denn die Autorin hatte vor dem Erscheinen des Buches bereits Textschnipsel in einer Facebook-Gruppe gepostet, die ich toll fand. Da kam ich ums Lesen nicht drum herum.

Charlie hat den Sinn ihres Lebens und  die Kraft verloren weiter zuleben. Abwechselnd erfahren wir, wie sie mehr oder weniger versucht in der Gegenwart mit ihrem Verlust zurecht zukommen und wie sie in der Vergangenheit Ben neu kennen und lieben lernt. Ben, der nicht wusste was er mit seinem Leben anfangen soll- bis er Charlie traf, die seinem Leben eine neue Richtung gibt. Als ob es ihr Schicksal ist, treffen sie immer wieder aufeinander und verlieben sich. Während ihres gemeinsamen Lebens erfahren sie viel Liebe, aber auch wegen eines Schicksalsschlags unendliche Trauer, bis Ben für immer fort ist. Nun muss Charlie alleine ihr Leben fortführen, was ihr jedoch unendlich schwer fällt. Zu tief steckt sie in der Trauer, aus der sie nichts und niemand herauszuholen vermag. Bis das Schicksal wieder zuschlägt und ihrem Leben einen neuen Sinn gibt.

Charlie ist eine sympathische Protagonistin, obwohl ich das ernorme Ausmaß ihrer Trauer nicht komplett nachvollziehen kann. Das mag daran liegen, dass ich selber einen solchen Verlust nicht erlebt habe. Ich kann nicht verstehen, dass sie sich nicht helfen lässt und sich in ihrem Zuhause einigelt. Die Verwandlung von dieser so lebensfrohen jungen Frau zu diesem traurigen Häufchen Elend ist enorm, zu enorm für meinen Geschmack. Trotz allem habe ich sie und Ben lieb gewonnen und auch Pepper, die die Einzige ist, die Charlie Trost schenken kann.

Ben ist ein Traummann, er hat einen ausgeprägten Beschützerinstinkt, ist liebevoll und absolut tierlieb. Es ist kein Wunder, dass Charlie ihr Herz an ihn verliert. Umso trauriger finde ich es, dass er die Welt schon so früh verlassen musste. Es bestätigt sich auch in dieser Geschichte wieder, dass die Besten immer zu früh gehen.

Die Geschichte ist gefühlvoll geschrieben und hat mich an manchen Stellen zum Weinen gebracht, da man teilweise einfach mit Charlie mitleiden muss, obwohl es mitunter übertrieben wirkt. Sie geht trotzdem ins Herz.

Das Cover ist in Gelbtönen gehalten mit dem Titel in der oberen Hälfte und einer jungen Frau, die wahrscheinlich Charlie darstellen soll, in der unteren Hälfte. Sie steht mit verschränkten Armen und dem Rücken zum Betrachter in einem Feld. Es stellt sehr gut die Einsamkeit von Charlie dar und somit den Hauptton der Geschichte.

Alles in allem mochte ich die Geschichte sehr, wobei ich persönlich das Ende voraussehbar fand. Nichtdestotrotz fand ich das Ende wunderschön und das Beste was Charlie nach allem passieren konnte. Mein einziger Kritikpunkt ist die enorme Trauer von Charlie, mit der ich es mir schwer getan habe.

Die Autorin hat ein schönes Buch geliefert und freue mich auf weitere Bücher von ihr.

Ich vergebe liebe 4/5 Phönixe.

Eure Yvo

(Bildquelle: amazon.de)

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Die letzten Tage von Rabbit Hayes von Anna McPartlin

Titel: Die letzten Tage von Rabbit Hayes

Autor: Anna McPartlin

Erscheinungsdatum: 20. März 2015

Seitenanzahl: 464

Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag

Formate: Taschenbuch: 12,00€

                   E-Book: 9.99€

 

Klapptext:

Erst wenn das Schlimmste eintritt, weißt du, wer dich liebt.
Stell dir vor, du hast nur noch neun Tage. Neun Tage, um über die Flüche deiner Mutter zu lachen. Um die Hand deines Vaters zu halten (wenn er dich lässt). Und deiner Schwester durch ihr Familienchaos zu helfen. Um deinem Bruder den Weg zurück in die Familie zu bahnen. Nur neun Tage, um Abschied zu nehmen von deiner Tochter, die noch nicht weiß, dass du nun gehen wirst …
Die Geschichte von Rabbit Hayes: ungeheuer traurig. Ungeheuer tröstlich.

Meine Meinung:

Mein erster Kontakt mit dem Buch war relativ kurz nach dem Erscheinungsdatum im Real. Ich war mit meiner Mutter einkaufen und bin wie immer bei den Büchern hängen geblieben. Da ich das Cover so unbeschreiblich schön fand-und immer noch finde, habe  ich mir den Klapptext durchgelesen und musste fast im Geschäft anfangen zu weinen, weil ich es so unglaublich traurig fand. Deshalb mein Tipp vorhab, wer vorhat das Buch zu lesen, und ich rate dringend dazu, und nah am Wasser gebaut ist, der sollte eine Ladung Taschentücher bereit stehen haben. Ich habe fast durchgängig während des Lesens geweint.

Rabbit Hayes wird sterben, das ist von Anfang an klar. Sie hat Krebs. Angefangen hat es in der Brust, dann ist es in die Leber und Lunge gestreut und anschließend in die Knochen. Das einzige, das sie noch retten könnte ist ein Wunder- doch die gibt es ja bekanntlich nicht, auch wenn ihre Mutter alles daran setzt ein solches zu verwirklichen. Trotz ihrer Krankheit kämpft Rabbit, für ihr Leben, für ihre Tochter, die sie unmöglich allein lassen möchte. Sie kämpft dafür, dass ihre Familie wieder zusammen findet, damit sie nicht allein sind und sich gegenseitig Halt geben können wenn sie nicht mehr da ist. Ich habe Rabbit als eine wundervolle, lebenslustige und starke Frau kennen gelernt, der das Schicksal nicht wohlgesonnen war. Aber trotz aller Schwierigkeiten versucht sie ihren letzten Wunsch zu verwirklichen. Eine vereinte Familie.

Die Handlung wird aus verschiedenen Sichtweisen erzählt, jeder aus Rabbits Familie kommt zu Wort und beschreibt , wie er mit der Situation mehr oder weniger zurecht kommt. Zudem gibt es immer wieder Kapitel, die in der Vergangenheit spielen und die Geschichte von Rabbits großer Liebe, die genauso wie Rabbit kein Happy End erleben durfte, erzählen. Das Buch handelt von Rabbits letzten neun Tagen. Es ist eigentlich viel zu wenig Zeit um sich von ihrer Familie und von ihrem Leben zu verabschieden und doch gibt es ein Lichtblick für Rabbit, denn am Ende ihres schweren und schmerzvollen Weges ist sie endlich mit dem Menschen vereint, dem ihr Herz schon immer gehörte.

Jetzt noch ein paar Worte zum Cover. Es ist wunderschön, meiner Meinung nach ein absoluter Eyecatcher. Ohne das Cover wäre ich wohl nicht auf das Buch aufmerksam geworden. Ich finde es unglaublich gut gewählt, besonders die Pusteblume, die ins Auge sticht, da sie für Vergänglichkeit steht und somit die Thematik des Buches aufgreift.

Ich empfehle dieses Buch absolut jedem, weil ich total verliebt in es bin :). Aber es ist meine persönliche Meinung und ich hoffe, das die Rezension diejenigen, die sich noch nicht recht entscheiden können, dazu bringt es zu lesen.

Die letzten Tage von Rabbit Hayes- ein absolut berührendes Buch über die Liebe, das Leben und den (aussichtslosen) Kampf gegen den Krebs und ein Paradebeispiel dafür, dass die besten Menschen immer viel zu früh gehen müssen.

Ich vergebe 5/5 Phönixe.

Eure Yvo 🙂