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Im Schatten deines Herzens von Kerstin Arbogast

Titel: Im Schatten deines Herzens

Autor: Kerstin Arbogast

Erscheinungsdatum: 19.November.2015

Seitenanzahl: 430

Verlag: Drachenmondverlag

Formate: E-Book: 4,99€

Taschenbuch: 14,90€

Klapptext:

„Meine Flucht war sinnlos. Bereits jetzt in diesem Moment gehörte ich dir.“

Wenn aus Träumen Albträume emporwachsen, ein Jäger zum Gejagten und eine Gejagte selbst zur Jägerin wird,
dann finden Märchen und Fabeln ihren Weg in die Wirklichkeit.

Um zum Star der elterlichen Pferdeshow zu werden, ist dem Stuntreiter Jarosch kein Preis zu hoch. Eine geheimnisvolle wie gefährliche Stute soll ihm zum erhofften Erfolg verhelfen – selbst wenn sie ihn seine Seele kostet.

Als Johanna Jarosch und seinem wilden Pferd begegnet, kann sie sich deren Faszination nicht lange verschließen. Doch kann sie die dunklen Schatten der beiden verscheuchen, ohne selbst davon verschlungen zu werden?  (Quelle: amazon.de)

Meine Meinung:

Zum Inhalt kann ich nicht viel sagen ohne zu viel zu verraten. Ich kann nur vorneweg schon sagen, dass ich dieses Buch jedem empfehle, der ein Herz für Pferde hat.

Johanna zieht gerne Parallelen zwischen Büchern und Filmen und ihrem  Leben. Das war zwar an manchen Stellen amüsant, hat jedoch für mich dazu geführt, dass sie mir ein wenig kindisch vorkam. Aber im Großen und Ganzen mochte ich sie wirklich gerne, vor allem , da sie sich Jarosch entgegensetzt und sich an seiner Stelle um die Stute kümmert. Und auch schnell baut sich diese besondere Verbindung zwischen ihnen auf und sie erfährt ihr Geheimnis. Ab diesem Zeitpunkt ist ihr wichtigstes Anliegen die Stute zu beschützen. Besonders gut gefallen hat mir die sich langsam entwickelnde Beziehung zwischen ihr und Jarosch. Es war nicht von jetzt auf gleich und hatte mitunter mit Widerstand zu kämpfen, was sie in meinen Augen besonders gemacht hat. Ich konnte immer mit ihr fühlen, was nicht zuletzt durch die ich-Perspektive möglich war.

Jarosch hingegen mochte ich zwar, aber an manchen Stellen wollte ich ihm einfach nur in den Hintern treten oder ihn gut durchschütteln, da ich sein Verhalten und seine Taten nicht verstehen konnte. Umso schöner fand ich, dass er trotz allem ebenfalls Verbindung zu der Stute aufbauen konnte.

Die Stute ist mir das liebste Wesen im ganzen Buch gewesen. Sie war für mich nicht nur ein Tier, sondern wirkte beinahe menschlich, da sie stückweise ihre Geschichte selber erzählte. Und als es darum ging für sie einen Namen auszusuchen, hätte ich mir keinen besseren vorstellen können.

Die Autorin hat einen flüssigen Schreibstil, ich konnte mich kaum aus dem Buch reißen.

Das Cover ist wunderschön, wie auch nicht anders zu erwarten vom Drachenmondverlag. Abgebildet sind die weiße Stute und wahrscheinlich Johanna. Desweiteren sind weiße Blätter abgebildet, die wichtig für die weitere Handlung des Buches sind. Ich finde es gut, dass nur diese beiden auf dem Cover abgebildet sind, da Jarosch zwar der männliche Hauptprotagonist ist, aber diese besondere Verbindung vordergründig zwischen Johanna und der Stute besteht. Dies wird meiner Meinung nach super dargestellt.

Ich habe das Buch gerne gelesen und empfehle es unbedingt weiter. Ich hoffe, dass ich euch Lust darauf gemacht habe, die Geheimnisse um Johanna, Jarosch und die Stute zu lüften.

Ich vergebe  4,5/5  Phönixe.

Eure Yvo

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Blut wie die Liebe von A.L. Kahnau

Titel: Blut wie die Liebe

Autor: A.L. Kahnau

Erscheinungsdatum: 9.Mai.2015

Seitenanzahl: 208

Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform

Formate: E-Book:

                   Print-Ausgabe: 8,95€

Klapptext:

Blut ist dicker als Wasser, heißt es. Luisa kann dem so nicht zustimmen. Nachdem sich die Familie von ihr und ihrer Mutter abgewendet hat, pendeln die beiden durch ganz Deutschland. Daher weiß Luisa bei ihrem Umzug nach Kreuztal schon, dass sie in dieser kleinen Stadt nicht lange bleiben wird. Umso überraschter ist sie, als sie hier Yasin kennen lernt, in dessen Familie sie das erste Mal Anschluss und Geborgenheit findet. Es könnte alles so einfach sein, wären da nicht noch Justus, der Luisas Welt komplett auf den Kopf stellt und ein Geheimnis, das von so großer Bedeutung für sie ist.

Meine Meinung:

Es war mein zweites Buch  von dieser Autorin. Es ist ihr Debütroman, welcher ihr am Herzen liegt. Wie auch schon in ihrem anderen Buch besticht sie mit einem absolut flüssigen Schreibstil, der einen immer weiter lesen lässt. Jetzt nach diesem Buch gehört die Autorin offiziel zu meinen Lieblingsautoren, von der ich jedes Buch lesen werde.

Luisa muss mal wieder mit ihrer Mutter umziehen, an sich keine große Sache, wenn es nur nicht so oft passieren würde. Doch gleich am ersten Schultag in der neuen Stadt trifft sie auf Yasin, der sich zu einer wichtigen Person in ihrem Leben entwickelt, aber auch auf Justus, der mehr mit ihr gemeinsam hat, als sie zu ahnen wagt.

Luisa hat es nicht leicht im Leben, da ihre Mutter sie gerade mal mit vierzehn Jahren bekommen hat. Da sie keinerlei Unterstützung von ihren Eltern bekam musste sie Luisa alleine aufziehen. Von jetzt auf gleich musste sie erwachsen werden, was sich auch im Umgang mit ihrer Tochter bemerkbar macht. Das wird auch durch die wiederholten Rückblenden deutlich, doch trotzallem ist auch klar, dass Luisa von ihrer Mutter geliebt wird.

Luisa ist eine tollpatschige und humorvolle Protagonistin, die durch die vielen Umzüge bedingt nie wirklich Freunde gehabt hat, geschweige denn einen Freund. Deswegen muss sie sich erst an die neuen Freundschaften gewöhnen, die sie in ihrer neuen Heimat schließt und sich auch in dem Gefühlschaos mit Justus zurecht finden.

Doch manchmal fand ich, dass sie ein weig naiv und unüberlegt gehandelt hat und somit die Gefühle ihres besten Freundes verletzt hat.

Das Cover gefällt mir ganz gut, es ist passend gewählt, da der Koffer und das einzelne Mädchen, Luisas Einsamkeit und die häufigen Umzüge wiederspiegeln.

Ich mochte das Buch sehr auch wenn ich es ein wenig voraussehbar fand. Ich freue mich schon auf den zweiten und letzten Band der Dilogie.

Ich vergebe 4,5/5 Phönixe.

Eure Yvo

(Bildquelle: amazon.de)

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Pharos (Die Unwandelbaren Band 1) von Laura Labas

Titel: Pharos (Die Unwandelbaren Band 1)

Autor: Laura Labas

Erscheinungsdatum: 15.Oktober. 2014

Seitenanzahl: 432

Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform

Format: E-Book: 2,99€

                 Taschenbuch: 12,99€

Klapptext:

›Also existierten wir gemeinsam in ihrem Körper und begannen ganz langsam und dann immer schneller durch den weißen Wald zu laufen. Mit einem Mal war mein Menschsein von mir abgefallen.‹

Reyna ist eine Pharos, eine Unwandelbare. Sie kann ihre Seele in die Körper von Tieren wandern lassen und in ihnen dem Gefühl von Freiheit näher kommen. Doch sie hat keine Ahnung, was sie ist und ob noch andere ihrer Art existieren. Zumindest solange nicht, bis die Caelum in Walcott Hill auftaucht; eine Gruppe von Pharos, die plötzlich Interesse an ihrer besten Freundin hat. Zu allem Überfluss findet Reyna die sterblichen Überreste ihrer Schuldirektorin und muss sich die Fragen stellen, ob es eine Verbindung zwischen diesem Tod und der Welt der Unwandelbaren gibt und welche Rolle die Caelum darin spielt. Kann sie den Pharos vertrauen oder wird sie von den Gefühlen, die sie für Cadan, den Anführer der Caelum, empfindet, geblendet?

›Nichtsdestotrotz war er gefährlich. Insbesondere für mein Herz.‹ (Quelle: amazon.de)

Meine Meinung:

Ich habe dieses Buch im Zuge einer Leserunde bei Lovelybooks gelesen. Auf die Reihe bin ich schon vor längerer Zeit aufmerksam geworden und habe dann die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und ich für die Leserunde beworben.

Reyna ist nicht so wie andere Mädchen, denn sie kann ihre Seele in die Körper von Tieren wandern lassen und eine Zeit lang gemeinsam mit der Seele des Tieres in dessen Körper leben. Aber abgesehen davon lebt sie ein normales Leben bei ihren Großeltern. Sie hat zwei beste Freunde, Felicity und Glenn. Als jedoch die Caelum in ihrer Stadt auftauchen und sie die Leiche ihrer Direktorin findet ist nichts mehr wie es war und sie merkt, dass sie mit ihrer besonderen Fähigkeit nicht allein ist.

Reyna ist abgesehen von ihrer besonderen Gabe ein ganz normales Mädchen. Sie ist eigenwillig, neugierig und absolut nicht auf den Mund gefallen. Zwischen ihren besten Freunden Glen und Felicity muss sie zwar des öfteren Streit schlichten, aber trotzdem sind die beiden ihr unglaublich wichtig. Doch als immer mehr Geheimnisse ihr Leben verwirren wirkt sich das auch auf ihre Freundschaften aus.

Ich persönlich habe einen kleinen Narren an Glenn gefressen, ich kann es nicht erklären, aber er ist mir unglaublich sympatisch und ich würde gerne mehr von ihm lesen.

Eine Sache die mir persönlich nicht so gut gefallen hat ist, dass es sich zwischen Cadan und Reyna schnell entwickelt hat.

Ich finde, dass die Autorin einen sehr eigenwilligen Schreibstil hat, an manchen Stellen ließ er mich stocken und den Satz oder die Passage ein weiteres Mal lesen, aber das ist nicht negativ gemeint. Man merkt, dass sie sich sehr mit der Sprache und der Niederschrift ihrer Geschichte beschäftigt hat und sich bemüht hat dem Leser ihre Geschichte auf die bestmöglichste Weise nahe zu bringen.

Die Story vereint verschiedene Elemente, wie Fantasy, Romantik und Thriller, die es zu einem spannenden und teils mitreißenden Buch machen.

Das Cover hat mich als Erstes auf das Buch aufmerksam gemacht. Der leuchtende Titel und das leuchtende Zeichen wirken sehr ansprechend.

Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, wobei es einige Punkte gab, die mir nicht so gefallen haben, aber nichtsdestotrotz möchte ich die anderen Bände gerne lesen, da es eine interessante und spannende Geschichte ist, die in einem besonderen Schreibstil verfasst wurde.

Ich vergebe  4/ 5 Phönixe.

Eure Yvo

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Kateryna-Die Reise des Protektors: Band 1 der Jhanta Chroniken von Larissa Wolf

Titel: Kateryna- Die Reise des Protektors : Band 1 der Jhanta Chroniken

Autor: Larissa Wolf

Erscheinungsdatum: 18.Dezember.2015

Seitenanzahl: 384

Verlag: Drachenmond-Verlag

Formate: E-Book: 4,99€

                   Softcover: 14.90€

Klapptext:

In den Wäldern von Brigansk ist kein wohlhabender Bürger sicher. Dort kommt es immer wieder zu Überfällen durch die Robins, eine Diebesgruppe, die sich für die Armen einsetzt. Die Waise Kateryna ist deren unumstrittene Anführerin, was ihr den Hass des Fürsten von Templow einbringt. Als hätte sie damit nicht schon genügend Probleme, taucht ein junger Mann auf und bittet sie um Hilfe. Nash gehört den seltenen Protektoren an, die die Magie beschützen, und ist verzweifelt auf der Suche nach seiner entführten Großmutter. Kat willigt ein und zusammen mit ihrem besten Freund Juri begleitet sie Nash auf eine gefährliche Reise. Bald stellen sie jedoch fest, dass hinter der Entführung viel mehr steckt und ihnen mächtige Gegner gegenüber stehen – Könige, Protektoren, Assassinen und die Zeit selbst. Obwohl Kat geschworen hat, sich niemals wieder zu verlieben, beginnt sie Gefühle für Nash zu entwickeln. Als dann ihre kleinen Drachen erkranken, muss Kat sich entscheiden. Rettet sie ihre einzige Familie oder öffnet sie ihr Herz für Nash? Eines weiß sie mit Sicherheit: Jede Entscheidung kann ihr Untergang sein.

Meine Meinung:

Ich denke mal, dass ich zum Inhalt nichts weiter sagen muss, da der Klapptext schön ausführlich ist.

Ich fand es interessant ein Buch über einen weiblichen Robin Hood zu lesen. Nur leider wird nur am Anfang des Buches wirklich darauf eingegangen, ich hätte mir gewünscht, dass der Leser mehr über die Entstehung der Truppe erfährt. Das Hauptthema des Buches ist wie schon der Titel vermuten lässt, die Reise des Protektors Nash. Kat stimmt zu ihn zu begleiten und ihm zu helfen, da sie nicht ahnt welche Gefahren und welche Verluste sie während der Reise erwarten.

Die Autorin hat eine angenehme Schreibweise, die mich in keinster Weise stocken ließ, dass das Buch in der Ich-Form verfasst wurde, verstärkt dies meiner Meinung nach noch.

Kat ist eine mutige und entschlossene Person, die es nicht leicht in ihrem bisherigen Leben hatte, sich jedoch nicht unterkriegen hat lassen. Gemeinsam mit ihrem besten Freund Juri und weiteren Freunden bildet sie die Robins. Besonders gut gefallen hat mir, dass sie das ein oder andere Geheimnis hat, das der Leser erahnen kann, aber nicht explizit im Buch gelüftet wird. Das gibt der Geschichte Spannung und Vorfreude auf den zweiten Band.

Neben Kateryna, Nash und Juri gibt es noch Dunja welche die Reise des Protektors bestreitet. Sie bleibt während des Verlaufs der Geschichte eher blass und ist nicht so präsent wie die anderen Charaktere. Jedoch bekommt sie noch eine tragende Rolle in der weiteren Geschichte.

Eine Sache, die mich in dem Buch gestört hat, war die, meiner Meinung nach, schnelle Entwicklung der „Liebe“/ Gefühle zwischen Kat und Nash. Sie hat sich Nash ziemlich schnell, wenn auch nicht ganz, geöffnet und Gefühle für ihn entwickelt, obwohl sie ihn kaum kennt.

Alles in allem hat mir das Buch ganz gut gefallen, vor allem weil es nicht vorhersehbar war und der Leser an manchen Stellen überrascht wurde. Besonders das Ende hätte ich persönlich nicht so erwartet, obwohl es darauf vereinzelt kleine Hinweise im Verlauf des Buches gab. Schon allein wegen des fiesen Cliffhangers am Ende möchte ich die weiteren Bände lesen.

Passend zur Geschichte ist das Cover, welches eine junge, blonde Frau in grüner Kleidung mit Blattoptik zeigt, welche wahrscheinlich Kateryna darstellen soll. Im Hintergrund befindet sich ein in Rottönen gehaltener Wald, vermutlich der Wald von Brisgansk, über dem zwei Drachen in der Luft kreisen.

Ich vergebe  4/5  Phönixe.

Eure Yvo

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Agarax – Der Hexenfluch: Urban Fantasy Thriller

Titel: Agarax – Der Hexenfluch

Autor: Leo Aldan

Erscheinungsdatum: 3.März.2016

Seitenanzahl: 362

Verlag: bookrix

Format: Kindle Version: 2,99€

Klapptext:

Was wäre, wenn dein Großvater im Alter von 28 Jahren verstarb …
Was wäre, wenn auch dein Vater mit 28 gestorben ist …
Was wäre, wenn du selbst bald so alt würdest?

Aus Angst, dass es auch ihn erwischt, fährt Jeff in den Semesterferien zu seinem Geburtsort. In dem abgelegenen Kaff in den Bergen von West Virginia, wo der Aberglaube blüht, will er die Todesursachen seiner Ahnen erforschen. Dort trifft er die hübsche Nicole, die versucht, einen Stalker abzuschütteln und nach Hinweisen auf ihre kürzlich spurlos verschwundene Mutter sucht. Dann schlägt ein Mörder bestialisch zu. Zunächst vermutet man die Tat eines Irren, doch als Jeff tief in die Vergangenheit seiner Familie vordringt, stößt er auf ein grausiges Geheimnis … und er ahnt nicht, welche längst vergessenen Mächte geweckt wurden …

Agarax – Der Hexenfluch: mysteriös und spannend.

Meine Meinung:

Auf der Familie von Justy, oder Jeff, wie er sich selbst nennt, liegt ein jahrhundertealter Fluch. Das ergeben jedenfalls die Recherchen, die er bezüglich der frühen Tode seiner männlichen Vorfahren in seinem Heimatdorf anstellt.Er kommt bei seinem alten Jugendfreund Brian unter und trifft im Dorf auf seine alte Freundin Nicole, die auf der Suche nach ihrer Mutter ist. Plötzlich geschehen grausame Morde, die auf eine merkwürdige Weise zusammen zuhängen scheinen.

Jeff ist ein rational denkender Mensch, der nicht an das Übernatürliche glaubt. Und doch wird er im Laufe der Handlung eines Besseren belehrt. Da er in demselben Alter ist, wie seine früh verstorbenen Vorfahren, möchte er wissen was es damit auf sich hat, da er die befürchtung hat nicht mehr lange zuleben. Er erhält Hilfe von dem Pater der Gemeinde und gemeinsam finden sie heraus, dass es sich um einen Hexenfluch handelt. Mit seiner ehemaligen Freundin Nicole stellt er weitere Nachforschungen an und erfährt, dass sie mehr verbindet als eine alte Sandkasten-Freundschaft. Die Ereignisse spitzen sich zu als sie in die Hände des geheimen Hexenzirkels, welcher im Untergrund der Gemeinde agiert, geraten und sie sich zwischen den Fronten eines Kampfes zwischen Hexen und Dämonen wieder finden. .

Obwohl ich andere Erwartungen an das Buch hatte fand ich die Geschichte um den Fluch ziemlich spannend. Besonders mochte ich den ersten Teil des Buches in dem die Morde geschahen, obwohl ich fand, dass er ein wenig gequetscht wurde und der zweite Teil des Buches, der im Hexenzirkel spielt, langezogen. Eine fünfzig-fünfzig Balance wäre mehr nach meinem Geschmack gewesen. Aus diesem Grund fand ich das Buch ziemlich langatmig, obwohl es eine interessante Grundidee hat.

Der Schreibstil des Autors begleitet den Leser angenehm durch das Buch. An einigen Stellen geriet ich ins Stocken, aber im Großen und Ganzen ließ sich das Buch gut und flüssig lesen. Erwähnenswert ist auch die besondere Kreativität des Autors bei der Namensgebung der Hexen, da musste ich manches Mal schmunzeln. Mir haben sie gefallen.

Das Cover gefällt mir ganz gut. Es ist eher schlicht und ein wenig düster, was den ersten Teil des Buches gut wieder spiegelt. Allerdings kann sich aufgrund des gewählten Covers auch auf eine andere Story schließen lassen.

Wer an Hexengeschichten und Flüchen interessiert ist, dem kann das Buch gefallen..

Ich vergebe 3,5/5 Phönixe.

Eure Yvo

(Bildquelle: amazon.de)

 

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Der Fluch der Greystokes- Die Suche von Emilia Doyle

Titel: Der Fluch der Greystokes-Die Suche

Autor: Emilia Doyle

Erscheinungsdatum: 10.April.2015

Seitenanzahl: 330

Verlag: Books on Demand

Formate: E-Book: 3,99€

                  Taschenbuch: 12,50€

Klapptext:

Emmas Bruder, Jack, ist ein Werwolf. Aufgrund erschreckender Vorfälle in den Vollmondnächten müssen die Geschwister fliehen und erreichen mit ihrem letzten Hab und Gut Bartonvill, die Heimat ihrer verstorbenen Mutter. Hier will Jack das Geheimnis um den grausamen Fluch der Greystokes lüften, den ihm sein Erzeuger Jonathan Greystoke vererbt hat. Auf einer Feier lernt Emma den überaus charmanten Gaven Drumond kennen. Doch dann geschieht in der folgenden Vollmondnacht ein Mord. Jack, der bei der Toten gesehen wurde, wird verhaftet. Emma ist von seiner Unschuld überzeugt. Sie setzt alles daran, ihn aus dem Gefängnis zu holen. Bei ihren Nachforschungen stößt sie auf dunkle Geheimnisse und auf den mysteriösen Ewan Greystoke, Jacks Halbbruder. Emma gerät in höchste Gefahr.

Meine Meinung:

Emma ist eine selbstbewusste junge Frau. Deswegen lässt sie es sich auch nicht nehmen ihren älteren Bruder Jack zu begleiten, als er sich auf macht um den Urheber seines Werwolfs-Daseins ausfindig zu machen um den Fluch los zuwerden. Nur ist das nicht so einfach wie sich die beiden es vorgestellt haben.

Direkt an ihrem ersten Abend in Bartonvill lernt Emma Gaven Drumond kennen, der sich bei ihr einschmeichelt und ihr hilft ihre Verwandten zu finden. Doch er ist nicht das was er zu sein scheint. Als Jack dann des Mordes beschuldigt wird sieht sie sich gezwungen die Familie des Vaters ihres Bruders aufzusuchen und trifft dort auf Ewan Greystoke zu dem sie sich direkt hingezogen fühlt. Gemeinsam versuchen sie Jack aus dem Gefängnis zu befreien. Derweil geben sie sich ihrer Leidenschaft füreinander hin.

Den Schreibstil fand ich am Anfang ein wenig gewöhnungbedürftig, aber ich denke, dass er zu der Zeit in der das Buch spielt ganz gut passt, und nach einiger Zeit habe ich mich auch daran gewöhnt.

Ich hätte mir gewünscht, dass mehr über den Fluch erzählt wird, ich meine, das Buch heißt schließlich ,,Der Fluch der Greystokes“, dafür kam mir der Fluch zu kurz. Stattdessen ist mehr auf Emma eingegangen worden, die zwar die Protagonistin ist, aber eigentlich nichts mit dem Fluch zu tun hat. Das ist meiner Meinung nach ein großes Manko, da ich einfach andere Erwartungen an das Buch hatte. Doch trotzdem war das Buch stellenweise spannend und auch lesenswert. Zudem finde ich Emma als Protagonistin für dieses Buch nicht optimal gewählt, meiner Meinung nach wäre Jack da eher die bessere Wahl gewesen. Zumindest ein Perspektivwechsel wäre erfreulich gewesen. Besonders auch, da ich von Jack nicht wirklich viel mitbekommen habe, obwohl sich die Geschichte um ihn und den Fluch drehen sollte.

Die Liebesgeschichte fand ich prinzipiell ganz süß, es ging mir aber etwas zu schnell in der Entwicklung, da hätte ich mir ein langsameres Tempo gewünscht. Für mich ein wenig ausgleichend ist jedoch der Aspekt, dass die Liebe nicht wirklich akzeptiert und toleriert wird und sie dafür kämpfen müssen. Das gibt ihr Spannung.

Das Cover fand ich ansprechend. Es spiegelt den Inhalt des Buches wieder und ist daher gut gewählt. Vorallem wenn man es als Print-Ausgabe in den Händen hält, finde ich, dass sich das Cover richtig weich anfühlt, wenn man darüber streicht.

Alles in allem mochte ich das Buch, obwohl ich gerne andere Schwerpunkte in der Handlung gesehen hätte. Emmas Liebesleben und ihre Sorgen um Jack standen im Mittelpunkt, dafür der Fluch umso weniger, das hat mich enttäuscht. Trotzdem würde ich die Nachfolge-Bände lesen, da ich schon wissen möchte wie es mit Emma, Ewan und Jack weiter geht und noch Hoffnung auf mehr Details vom Fluch habe.

Ich vergebe 3,5/5 Phönixe.

(Bildquelle: amazon.de)

 

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Sturmland- Die Kämpferin von Mats Wahl

Titel: Sturmland- Die Kämpferin (Band 2)

Autor: Mats Wahl

Erscheinungsdatum: 1.Februar.2016

Seitenanzahl: 368

Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Formate: Print-Ausgabe: 16,90€

                  E-Book: 11,99€

Klapptext:

DU BIST AUF DER FLUCHT. DU KANNST NIEMANDEM TRAUEN. DU BIST GANZ ALLEIN.

Die Natur ist aus den Fugen, das Land ist vom Sturm verwüstet, ein feiner Sand färbt alles blutrot. Die 16-jährige Elin lebt mit ihrer Familie auf dem Land, Überfälle und Regierungskontrollen sind an der Tagesordnung, jeder Schritt wird überwacht. Überraschend taucht Elins Tante Karin auf. Ihr Besuch gefährdet alle, denn Karin ist die Anführerin des Untergrunds. Nach ihr wird im ganzen Land gefahndet. Tatsächlich wird Elin kurz darauf von der Regierung verhört und verschleppt. Sie kann fliehen und macht sich auf einen langen lebensgefährlichen Weg nach Hause.

STURMLAND- Das mitreißende Zukunfts-Epos des großen schwedischen Erzählers Mats Wahl.

Meine Meinung:

Genau wie beim ersten Teil hatte ich anfangs wieder Schwierigkeiten in das Buch rein zukommen, was sich aber mit der Zeit gelegt hat. Es ist mittlerweile ein Jahr vergangen und Elin ist frischgebackene Mutter einer kleinen Tochter, Gerda. Doch plötzlich taucht ihre Tante Karin auf und kurze Zeit später werden Elin und ihre Tochter von der Regierung verschleppt. Sie kann sich und ihre Tochter zwar befreien, muss aber einen steinigen Weg nach Hause bestreiten. Auf diesem Weg trifft sie auf einen jungen Mann, der ihr zu einer erfolgreichen Flucht verhilft, auf der sie mit Leuten von der Widerstandsgruppe um ihre Tante Karin zu tun bekommt. Doch ihr langer Weg nach Hause birgt nicht nur Gefahren, sondern auch viele neue Bekanntschaften und freundliche Helfer, die ihr helfen. Dabei trifft sie auch auf einen wichtigen und fortschrittlichen Aspekt der Technik, dessen großer Bedeutung sie sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht bewusst ist.

Wie bereits im ersten Band ist Elin die Protagonistin. Sie ist weiterhin mutig und entschlossen, besonders da sie jetzt einen wichtigen Grund hat: Ihre kleine Tochter Gerda. Ihre große Liebe Harald hat sie bereits verloren, deswegen würde sie alles tun damit sie ihre Tochter nicht ebenfalls verliert.

Der nüchterne Schreibstil von Mats Wahl bringt, wie auch schon im ersten Teil der Reihe den Ernst dieser Dystopie gut zum Ausdruck, denn daran ändert sich auch im zweiten Teil nichts. In diesem Band rückt jedoch gen Ende des Buches die Politik dieser Zukunft mehr in den Vordergrund und Elin wird vor die Entscheidung gestellt, ob sie eine Rolle in dieser spielen möchte. Aber hat sie überhaupt eine Wahl?

Meine Vermutung, dass Elins jüngere Schwester Lisa noch eine wichtige und tragende Rolle im Verlauf dieser Reihe spielen wird, hat sich nach Beendigung dieses Bandes noch mehr verstärkt. Ob sie jedoch positiv oder negativ sein wird vermag ich jetzt noch nicht zu sagen.

Das Cover ist meiner Meinung nach, wie auch beim ersten Band gut gewählt. Dieses Mal ist die vorherrschende Farbe orange. Im Kreis befindet sich eine weibliche, ich würde sagen Kriegerin oder Kämpferin, bei der ich vermute, dass es sich um Elin handelt. Auch der Titel deutet darauf hin. In diesem Teil der Reihe entwickelt sich Elin zu einer Kämpferin und daher ist auch der Titel passend.

Ich vergebe diesmal einen halben Phönix weniger, da ich mir am Anfang des Buches gewünscht hätte, dass der Leser einige Etappen der Schwangerschaft von Elin oder die Reaktionen der Eltern und Familie mitbekommt. Da hätte ich mir einfach mehr Hintegrund gewünscht, da mich besonders das veränderte Verhältnis zu der Schwester von Harald, Ida, verwundert hat. Aber trotzdem habe ich das Buch gerne gelesen und freue mich schon auf die Nachfolge-Bände.

Ich vergebe 4/5 Phönixe.

Weitere Teile der Reihe: